Mit der Hasenheide 13 entsteht in Berlin ein neuer Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur. Der historische Festsaal in Berlin-Kreuzberg wurde 1899 errichtet und im Laufe seiner Geschichte als Veranstaltungsort, Theater, Kino und Diskothek genutzt. Nach umfassender Instandsetzung wird das Gebäude nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Mittelpunkt stehen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Veranstaltungen und weitere kulturelle Formate ergänzen das Programm und knüpfen an die Geschichte des Hauses als Begegnungsstätte an.
HASENHEIDE 13

Die Geschichte der Hasenheide 13 ist eng mit der Entwicklung Berlins verbunden.
Als der Gastwirt Max Kliem den Festsaal im Jahr 1899 errichten ließ, entwickelte sich die Gegend rund um die Hasenheide zu einem lebendigen Teil des Berliner Stadtlebens. Inmitten von Gastwirtschaften, Vergnügungsstätten und Versammlungsorten wurde die Hasenheide 13 zu einem festen Anlaufpunkt für Veranstaltungen und das öffentliche Leben.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts war das Gebäude Kino, Tanzlokal und Treffpunkt des Berliner Nachtlebens. Zugleich war es ein Ort gesellschaftlicher und politischer Debatten. Als Primus-Filmpalast und später als Diskothek Cheetah wurde es von Generationen von Berlinerinnen und Berlinern besucht.
Die verschiedenen Nutzungen haben Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind. Die Instandsetzung durch David Chipperfield Architects folgt dem Gedanken, diese Geschichte nicht zu überformen, sondern ihre unterschiedlichen Zeitschichten lesbar zu halten. So bleiben die verschiedenen Phasen des Hauses bis heute erfahrbar.





